Interview mit Katrin Würtherle

Interview – Eine Kultur, die die Mitarbeiter als Menschen wahrnimmt…

4.4.2017 von Silke Krischke

Im Dialog mit Katrin Würtherle, Mediatorin und Kommunikationsberaterin, durfte ich ihre Fragen beantworten und über meine Leistungen und meine Leidenschaft für eine wertschätzende Unternehmens- und Führungkultur berichten.

„Eine Kultur, die die Mitarbeiter als Menschen wahrnimmt und fördert…“

Silke, Dich zeichnet deine Leidenschaft für eine wertschätzende Unternehmens- und Führungskultur aus. Könntest du bitte erläutern, warum dir das so wichtig ist und was du damit konkret verbindest?

Eine wertschätzende Unternehmens- und Führungskultur ist für mich einer der maßgeblichen Schlüssel zum Erfolg von Unternehmen – insbesondere in dieser Zeit, in der sich die Arbeitswelt mit einem rasanten Tempo verändert. Verfolgt man die Medien, so prägen Begriffe wie Industrie 4.0, Digitalisierung und agile Organisationen die neue Arbeitswelt. Unternehmen fragen sich, wie sie Mitarbeiter gewinnen und binden können, wie sie sich positionieren, um im internationalen Wettbewerb am Standort Deutschland bestehen zu können. Die Antwort auf diese Fragen ist eine wertschätzende Führungskultur. Eine Kultur, die die Mitarbeiter als Menschen wahrnimmt und fördert – in ihrer Entwicklung, mit ihren Ideen, ihrer Kreativität. Aber auch mit ihren persönlichen Bedürfnissen nach Sicherheit, Anerkennung, Respekt und sinnhafter Arbeit.

Welche Leistungen bietest du Unternehmen an, und wie etablierst du damit eine wertschätzende Unternehmens- und Führungskultur?

Ich entwickle und begleite Unternehmen, die ihre Führung und Organisation im Hinblick auf die Anforderungen der neuen Arbeitswelt und dem Wandel der Generationen neu ausrichten wollen. Nach einer Analyse der tatsächlich im Unternehmen erlebten und gelebten Kultur werden zusammen mit den Führungskräften und Mitarbeitern Maßnahmen erarbeitet und deren Umsetzung vereinbart. Ich begleite diesen Prozess als Moderatorin und Koordinatorin. Mit Seminaren zu Führung und Zusammenarbeit, Konfliktmanagement und Motivation unterstütze ich den Veränderungsprozess und fördere die Verbreitung im Betrieb. Ergänzend dazu begleite ich Unternehmen bei der Unternehmensnachfolge.

Das klingt sehr interessant. Kannst du hierzu ein Beispiel nennen?

In einem Industrieunternehmen soll der Übergang der Geschäftsführung an die nächste Generation vorbereitet und umgesetzt werden. Bei einer Mitarbeiterbefragung wird deutlich, dass bisher keine Führung wahrnehmbar ist und dass die Mitarbeiter Ängste im Hinblick auf die Zukunft des Unternehmens und die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes haben. Eine hohe Personalfluktuation in den vergangenen Jahren bestätigt die in den Umfragen geäußerten Motivationsdefizite. Dennoch fühlen sich die verbleibenden Mitarbeiter weiterhin stark mit dem Unternehmen verbunden und möchten auch in Zukunft mit ihren Ideen aktiv an der Weiterentwicklung des Unternehmens mitarbeiten, sich einbringen, mitgestalten und in Führung gehen. Nach einer Vorstellung der Ergebnisse der Kulturanalyse wurde ein Projektteam benannt, das den Kulturwandel und die Entwicklung eines Leitbildes erarbeitet. Ergänzend dazu wurde ein Schulungskonzept für die alten und neuen Führungskräfte und Projektleiter entwickelt und realisiert. Inhalte dieses Schulungskonzepts waren, neben den Grundlagen von Führung, die Herausforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt und der Generationenwandel, sowie Methoden der Kommunikation und Ansätze zur Mitarbeitermotivation. Darüber hinaus konnten die Führungskräfte den sicheren Rahmen des Seminars zur Reflektion, zum kollegialen Austausch und zur Weiterentwicklung der Organisation nutzen.

Interessant finde ich außerdem deine Expertise im Qualitätsmanagement und wie du diese mit deinen Kenntnissen der Mediation sowie deinem „Ethos“ zu einer achtsamen und wertschätzenden Unternehmens- und Führungskultur verbindest. Was hat dich dazu veranlasst, als Qualitätsmanagerin eine Mediationsausbildung zu machen?

Das Qualitätsmanagement zeichnet sich durch eine große Fülle an Methoden und Werkzeugen zur Prozessanalyse und Verbesserung aus. FMEA, 5Why, Ishikawa, QFD, Balanced Scorecards und Brainstorming sind nur einige Methoden, die ich bei meiner Arbeit einsetze. Die Mediationsausbildung war für mich eine optimale Ergänzung meines Methodenkoffers im Hinblick auf Werkzeuge zur Moderation, Kommunikation und Vermittlung zwischen unterschiedlichen Interessen und Parteien. Gerade im Qualitätsmanagement sind Probleme und Konflikte an der Tagesordnung. Schnelle und zuverlässige Klärungen und Lösungen sind erforderlich, um die Lieferversorgung und die Kundenzufriedenheit aufrecht zu erhalten. Als Qualitätsmanagerin fungiere ich als Schnittstelle zwischen den Kunden und den internen Bereichen. Konfliktklärungskompetenzen, eine wertschätzende und anerkennende Haltung jeder Partei und deren Interessen sind wichtige Fähigkeiten, um schnelle, vertrauensvolle und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.

Zum Schluss: Was möchtest du den Leserinnen und Lesern mit auf den Weg geben?

Ich gebe Führung und setze mich für ein Führungsverständnis ein, das die Menschen wertschätzt und motiviert, die Kommunikation fördert und Konflikte fair klärt. Studien bestätigen, dass durch Wertschätzung die Wertschöpfung steigt. Die Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. Dort, wo Menschen motiviert arbeiten, einen Sinn in ihrer Tätigkeit sehen, sich mit ihren Ideen einbringen können, entsteht Wachstum und Erfolg. Mit Hilfe meines Führungskulturchecks können Unternehmen herausfinden, welche Potenziale sie zur Stärkung oder Weiterentwicklung ihrer Kultur nutzen können. Es lohnt sich, daran zu arbeiten!

Silke, ich danke dir recht herzlich für unser Gespräch!

Als Kommunikationsberaterin mit HR-Erfahrung begleitet Katrin gerne auch Ihr Unternehmen bei Ihrer Weiterentwicklung und Neuausrichtung. Weitere Informationen zu ihren Leistungen finden Sie auf der Webseite von Katrin Würtherle. Link

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Silke Krischke
Dipl.-Wirt.Ing. (FH)
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